Als im Jahr 2019 ein Sitz in der Bildungskommission in der laufenden Legislatur frei wurde, war für mich ,Aufgrund meines beruflichen Bezugs zur Bildung und dem Schulbesuch unserer Kinder, schnell klar dass ich mich in der Bildungskommission einbringen möchte.

Ich war damals überzeugt dass ich Aufgrund meiner Kenntnissen im Bildungssystems in die Bildungskommission möchte und habe diese fachliche Eignung über die Parteipolitik gestellt. So habe ich mich damals als Parteiloser für die Wahl ins rennen geworfen.

Zu meiner grossen Freude konnte ich bereits im ersten Wahlgang der Kampfwahl einen Erfolg feiern.

Im folgenden Jahr konnte ich diese Wahlergebnis auch in der Erneuerungswahl bestätigen.

 

Innerhalb der Biko übernehme ich die Verantwortung für das Ressort Schulentwicklung, ICT und Qualitätssicherung.

Meine Beteiligung umfasst folgende Meilensteine:

  • Mit der Digitalisierung Schritt halten: Nach dem Digitalisierungsboom welcher nach dem Corona Lockdown Einzug hielt, wurden von vielen Seiten eine stärkere und vor allem umfassender Digitalisierung in der Volksschule gefordert. und fast in den Aktivismus abdriftete. An der Schule Ruswil gingen wir in einem für alle beteiligten verträglichen Rahmen vor, so wurden die Schüler flächendeckender mit persönlichen Geräten ausgerüstet ohne dabei zu überborden. Gleichzeitig konnte durch das bedachte vorgehen Druck von den Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler genommen werden, aber auch die Gebäude Infrastruktur den Anforderungen entsprechend hochgefahren werden.

 

  • Umstellung vom Hauseigenen Support auf einen externen Partner: Durch die Pensionierung des Support Verantwortlichen war die Schule Ruswil gezwungen eine neue Lösung anzustreben. Dabei viel die Entscheidung auf einen externen Partner da das Klumpenriskio, welches mit einem internen Verantwortlichen besteht, umgangen werden kann. Gleichzeitig ergibt sich mit dem externen Partner eine Redundanz, das heisst bei Krankheit, Ferien oder personellen Abgängen ist der Support trotzdem jederzeit gewährleistet.

 

  • Start in in das Schulentwicklungsprojekt "Schule für alle": Dieses Programm von der Dienststelle Volksschulbildung zielt darauf ab, eine inklusive Bildungsumgebung zu schaffen, die allen Schülern gerecht wird, unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen und Hintergründen. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das darauf abzielt, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu fördern und sicherzustellen, dass jeder Schüler sein volles Potenzial entfalten kann.

 

Neben diesen Ressort bedingten Highlights war ich natürlich auch in die Ressort übergreifenden Tätigkeiten, wie die Erstellung des Leistungsauftrags sowie der inhaltlichen Ausarbeitung Absichtserklärung des Gemeinderats, involviert. 

Per Ende der auslaufenden Legislatur werde ich mich aus der Bildungskommission zurück ziehen, da auch unser jüngster Sohn die Volksschule per Ende Schuljahr abschliesst und ich in diesem Gremium Platz für neue, junge Ideen machen möchte.